Eine Interiordesignerin aus Paris entdeckt ein Haus in den Alpen – und verwandelt es in ein Chalet, das traditionelle Architektur auf überraschend moderne Weise interpretiert. Was diesen Ort besonders macht und ungesehene Bilder der DECO HOME-Titelstory, zeigen wir hier.

Ein Bergdorf als Bühne für ein außergewöhnliches Design Chalet in den Alpen
Saint-Martin-de-Belleville wirkt auf den ersten Blick wie ein verschlafenes Bergdorf: traditionelle Bauernhäuser aus Stein und Holz, Ruhe statt Rummel, die Alpen in ihrer vollen Ursprünglichkeit. Doch hier, oberhalb eines glasklaren Bachs und direkt am Fuße der Pisten von Les Trois Vallées, verbirgt sich ein Chalet, das alpine Tradition aus dem Winterschlaf holt. „Wir kennen die Gegend seit Jahren – mein Mann besitzt ein Hotel im Nachbarort“, erzählt die Pariser Interiordesignerin Alexandra de Brem. „Aber es war die Liebe eines Bergführers zu diesem zurückhaltenden Dorf, die unser Interesse weckte.“
Architektur mit Respekt vor der alpinen Tradition
Das Grundstück direkt über einem Bach schien wie geschaffen für ihre Vision: ein Zuhause, das den Blick auf die Berge maximiert und zugleich die Seele des Ortes atmen lässt. Entstanden ist ein Chalet, das durch massiven Stein, kanadische Douglasie und ein traditionelles Schieferdach außen Ruhe ausstrahlt, innen aber mit modernem Interieur erstaunt. Das Erdgeschoss beherbergt Skiraum und Spabereich, die erste Etage Schlafräume. Highlight des Hauses ist jedoch das Dachgeschoss. Warum und mit welchen Gestaltungselementen Alexandra de Brem einen Dialog zwischen Tradition und Avantgarde schuf, lesen Sie in DECO HOME Ausgabe 5/25 (→hier bestellen).

Fotos: Yann Deret / ©Anne-Catherine Scoffoni
Styling: Marie-Maud Levron







