Von Farbtrends über Floristik bis zu kleinen Gastgeber-Tricks: Wie eine stimmungsvolle Weihnachtstafel gelingt und warum Experimentierfreude oft die schönsten Ergebnisse liefert.
Das Einmaleins
Große Deko-Elemente gehören in die Mitte, eine symmetrische Anordnung bringt Ruhe. Handgeschriebene Platzkarten, Samtbänder um Servietten oder viele Kerzen sorgen auch mit wenig Aufwand für einen besonderen Touch. „Außerdem muss nicht jedes Detail makellos sein. Am wichtigsten ist, dass ein Tisch Emotionen trägt“, wissen die Hosting Queens Tini Schramm und Gloria Epstein aka Table Desires.

Tini Schramm (links) und Gloria Epstein (rechts)
Entspannt bleiben
Gelassenheit ist das schönste Gastgeschenk. Niemand sollte den Druck verspüren, alles perfekt vorbereiten zu müssen. „Viel wichtiger ist, die Zeit selbst zu genießen. Wer seinen Gästen einen schönen Abend bereiten möchte, schafft das auch ohne Perfektion – Lachen, gute Gespräche und vielleicht das ein oder andere Glas Wein tragen mehr zur Stimmung bei als jede akkurat gefaltete Serviette.“
Das trendet
Beim Thema Farben und Muster darf es an Weihnachten gerne wohlig zugehen. Rot, Grün und Tartan erzeugen sofort ein klassisches Weihnachtsgefühl. Goldene Details verstärken den warmen Eindruck, Kristall bringt Funkeln ins Kerzenlicht. „Wir merken in diesem Jahr ein Verlangen nach Tradition, aber grundsätzlich ist an Weihnachten natürlich alles erlaubt, was gefällt“, sagen Gloria Epstein und Tini Schramm. Und in Sachen Blumen? „Amaryllis sind unser absoluter Favorit. Sie wirken elegant, festlich und dürfen zu Weihnachten gern opulent ausfallen – hoch, großzügig gebunden und, wenn man möchte, mit goldenen Akzenten besprüht. Generell darf die Blumendeko an Weihnachten richtig was hermachen.“
Detailfrage(n)
Ohne Kerzen geht nicht’s beim Weihnachtsdinner. Ihr warmes Licht verleiht dem Raum sofort Atmosphäre. „Dazu gehören Stoffservietten, eine schöne Tischdecke und idealerweise leicht gedimmtes Licht im Raum. Kleine persönliche Details wie eine handgeschriebene Karte, ein Tannenzweig oder ein Mini-Geschenk auf dem Teller, machen die Tafel noch besonderer und zeigen den Gästen, dass sie willkommen sind.“
Probieren geht über …
Wer sich traut, frei zu experimentieren, entdeckt schnell, wie lebendig und persönlich ein bewusst unperfektes Table-Setting wirken kann. „Statt starrer Regeln gilt: Bestehendes neu kombinieren, Gläser und Geschirr mischen, Ungewohntes ruhig auch mal zweckentfremden. Zum Beispiel Eierbecher als Kerzenhalter nutzen oder Papiertischdecken einfach passend bemalen.“
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