Silber reinigen und pflegen ist nicht dasselbe …
Finger weg von Hausmitteln
Das richtige Produkt für jeden Fall
- Bei starkem Anlauf eignet sich ein konzentrierter Silberschaum. Er wirkt gezielt auf die Verfärbung und lässt sich danach einfach abnehmen.
- Für die regelmäßige Pflege ist eine Pflege-Emulsion ideal: Sie reinigt sanft, schützt gleichzeitig und ist im Alltag unkompliziert anzuwenden.
- Wenn es schnell gehen soll, leisten Sprays oder imprägnierte Tücher gute Dienste. Einmal drüberwischen, und der Glanz ist zurück – praktisch vor einem spontanen Abendessen.
- Bei filigranen Stücken wie Schmuck oder Besteck sind Pflegehandschuhe eine gute Lösung. Sie sind mit speziellen Reinigungssubstanzen imprägniert und entfernen beim Polieren das Silberoxid fast nebenbei. Übrigens: Dass die Handschuhe mit der Zeit dunkler werden, ist kein Grund, sie wegzuwerfen – sie nehmen die Patina auf und reinigen weiterhin zuverlässig.
Pflege als Routine, nicht als Projekt
Wer seine Stücke regelmäßig – auch kurz – nachpoliert, verhindert, dass sich hartnäckige Verfärbungen überhaupt erst bilden. Das spart Zeit und hält das Silber dauerhaft einsatzbereit. Auch die Aufbewahrung zahlt auf das Konto ein: Tafelsilber, das gerade nicht gebraucht wird, lagert am besten trocken, dunkel und möglichst luftdicht. Spezielle Beutel oder Schatullen mit Anlaufschutz leisten dabei gute Dienste. Und wer seine Stücke direkt nach dem Gebrauch kurz mit einem weichen Tuch abwischt, hält Fingerabdrücke und Feuchtigkeit von Vorneherein fern.










