Arbeiten kann sich manchmal ziemlich nüchtern anfühlen, muss es aber nicht. Das Valentyns in Köln zeigt, wie ein moderner Workspace aussehen kann, wenn Design, Wohlbefinden und Architektur zusammenspielen. Was man sich dort fürs Büro einrichten abschauen kann, klären wir hier.
Moderner Workspace statt nur Büro einrichten
Es gibt Orte, wo man sofort spürt: Hier wurde nicht einfach gebaut, hier wurde gedacht. Mit dem Valentyns in Köln ist ein Workspace entstanden, der genau dieses Gefühl kultiviert. Architektur, Design-Ikonen und ein unerwartet umfassendes Wellnessangebot formen ein Office-Konzept, das Produktivität neu definiert.

Unternehmer Ferdinand Stahl schuf gemeinsam mit seinem Onkel, dem renommierten Architekten Thomas van den Valentyn, ein Arbeitsumfeld, das an die Research-getriebene Philosophie großer Silicon-Valley-Unternehmen erinnert. Nur zugänglicher, persönlicher. Das Ergebnis: Rund 2100 Quadratmeter, die zeigen, wie Bluechip-Qualität heute aussehen kann, wenn sie nicht in einem anonymen Tower steckt, sondern in einem 60er-Jahre-Bau mit Blick auf den Rhein.

Design, das Atmosphäre schafft
In den Office-Etagen trifft Großzügigkeit auf Detailverliebtheit. Tageslicht flutet die einzelnen Cubes, warme Töne mildern Kanten und die Auswahl der Möbel ist eine stille, aber präzise kuratierte Verneigung vor dem Designkanon: USM Haller, Fritz Hansens „Series 7“, der „E1027“-Beistelltisch von Eileen Gray, Thonet. Jedes Stück ein Klassiker, aber nie Selbstzweck. Dazu akustisch optimierte Decken- und Wandflächen, die selbst bei voller Nutzung für konzentrierte Ruhe sorgen, und ein Lichtkonzept, das natürliches Tageslicht in sanfte Abendstimmung überführt.
Wellness als Arbeitskultur
Wirklich zukunftsweisend wird das Valentyns aber dort, wo es das traditionelle Büro überholt: im Wellness-Floor. Eine finnische und eine Infrarotsauna, ein maßgefertigtes Eisbad, ein Raum für Hydra Facials und andere kosmetische Anwendungen sowie ein kompakter, aber hochfunktionaler Technogym-Bereich machen klar, dass Regeneration hier kein Afterthought ist, sondern integrativer Teil der Arbeitskultur. Die berichtete Reduktion von Krankheitstagen um 30 Prozent wirkt da weniger wie ein Marketingversprechen als ein logischer Nebeneffekt.

Es ist die Mischung aus Hochwertigkeit und Reibungslosigkeit, die das Projekt zu einem ernst zunehmenden Gegenentwurf macht. Und zu einem überzeugenden Werkzeug für Unternehmen, die Talente halten wollen.
Text: Henrike Ziesemer
Selbst ein inspirierendes Büro einrichten
Ein gut gestaltetes und durchdachtes Homeoffice macht einen echten Unterschied, sowohl für die Konzentration als auch für das allgemeine Wohlgefühl beim Arbeiten. Den Anfang aller Planungen machen natürlich die zentralen Elemente Schreibtisch und Stuhl. Grundsätzliche Tipps zur passenden Wandgestaltung geben wir in unserer Rubrik →Wand.
Modulare Systeme wie der Klassiker von USM Haller überzeugen dabei nicht nur durch ihre Zeitlosigkeit, sondern auch durch Vielseitigkeit. Für das richtige Licht am Arbeitsplatz empfehlen sich designig-funktionale Leuchten, die sich der Tageszeit und ihren Lichtverhältnissen anpassen, etwa von der Münchner Brand Occhio. Generell unterschätzt wird die Wirkung von schönen Ordnungshelfern. Es ist ja so: Was man gerne nutzt, nutzt man auch häufiger.
Lust auf mehr Konzept? →Hier erzählen wir, was man sich von einer Münchner Villa im Japandi Stil abschauen kann.







