Handgefertigte Wohnaccessoires aus Mexiko

Das fran­zö­si­sche Fair Tra­de Label PI-Pro­ject setzt sich für den Erhalt mexi­ka­ni­scher Fer­ti­gungs­wei­sen ein und beweist mit sei­nen Kör­ben, Fächern oder Hän­ge­mat­ten, dass Gutes tun auch schön sein kann.

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Hier ist Arbeit Frauensache

Fröh­lich plau­dernd sit­zen die Frau­en auf der schat­ti­gen Veran­da bei­sam­men und flech­ten. Flink über­kreu­zen ihre Fin­ger die lan­gen Fasern aus Palm­blät­tern. Im Mix mit gefärb­ten Fasern wer­den bald streng geo­me­tri­sche Mus­ter sicht­bar. „Die meis­ten unse­rer Hand­wer­ker sind Frau­en“, erklärt Aria­ne Lhom­me. „Wegen der mas­si­ven Aus­wan­de­rung in die USA sind vie­le Dör­fer Mexi­kos ver­las­sen oder nur noch von Frau­en bewohnt.“ Mit ihrem Part­ner Jona­than Alm­an­za hat die Fran­zö­sin vor vier Jah­ren das Fair-Tra­de-Label PI-Pro­ject gegrün­det, wobei PI für „Patri­mo­nio Inma­te­ri­al“ steht, also den Erhalt mexi­ka­ni­scher Kultur.

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Fair Trade trifft den Nerv der Zeit

Ange­fan­gen haben wir mit sie­ben Hand­werks­grup­pen aus Fami­li­en, Kol­lek­ti­ven und Werk­stät­ten, die für uns Kör­be, Hüte, Fächer, aber auch bestick­te Kis­sen, Hän­ge­mat­ten oder Papier­gir­lan­den her­stel­len. Bis heu­te hat sich die Anzahl nahe­zu ver­dop­pelt“, berich­tet Aria­ne, die zuvor Pro­jek­te von Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung in Mexi­ko betreu­te. Ein kla­res Zei­chen, dass die Initia­ti­ve mit ihren eben­so prak­ti­schen wie hüb­schen Pro­duk­ten aus natür­lich nach­wach­sen­den Mate­ria­li­en den Nach­hal­tig­keits­trend in Euro­pa voll trifft. Außer­dem pas­sen sie zum mini­ma­lis­ti­schen Wabi-Sabi-Style eben­so wie zum opu­len­te­ren Boho-Look. Und weil sich PI-Pro­ject dem Fair Tra­de ver­pflich­tet haben auch die Frau­en in Mexi­ko etwas davon.

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Gemeinsam kann man viel bewirken

Ziel ist eine kon­ti­nu­ier­li­che Pro­duk­ti­on, die der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung in länd­li­chen Regio­nen wie Cam­pe­che, Guer­re­ro oder Cui­cat­lán ein regel­mä­ßi­ges Ein­kom­men garan­tiert. Ihre Prei­se legen die Hand­wer­ker selbst fest und signie­ren jedes Pro­dukt mit Namen. Neue Ide­en wer­den gemein­sam ent­wi­ckelt: „Vor Kur­zem haben wir Lam­pen­schir­me ein­ge­führt. Begeis­tert haben die Frau­en dafür For­men und Sti­le aus­pro­biert“, freut sich Aria­ne über die Zusam­men­ar­beit. „Lei­der ist das nicht genug, um auch die jun­ge Gene­ra­ti­on für die alten Tech­ni­ken zu gewin­nen. Doch ist mit deren Erhalt immer­hin ein Anfang gemacht.“ So now to you, Mr. Trump!

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www.pi-project.com 

Noch mehr zum The­ma tra­di­tio­nel­le Hand­werks­kunst fin­den Sie hier.

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