Weiß gestrichene Wände im Wohnzimmer? Lieber nicht. Wie uns eine Farbexpertin mal verriet, wirkt das häufig eher wie eine Abwesenheit von Stil als eine bewusste Entscheidung. Eine gut gewählte Tapete dagegen kann einen Raum komplett verändern. Acht Ideen, wie das am besten gelingt.

1. Schlicht, aber mit Struktur

Tapete bedeutet nicht automatisch laut und bunt. Wer es gerne neutral mag, schafft mit leichten Tapeten in Offwhite, Creme oder Grau ein ruhiges Ambiente. Noch gemütlicher wird es, wenn man sich für eine Tapete mit Struktur entscheidet und so auch noch den haptischen Aspekt mit einbindet.

 

2. Bewusst Akzente setzen

Alle, die sich farblich und mustertechnisch etwas mehr trauen, starten am besten mit einer Wand. Die kann dann auch durchaus auffällig sein – muss sie aber nicht. Auch eine zurückhaltende Tapete verleiht dem Wohnzimmer sofort einen neuen Look.

3. Tapetenmix

Kompletten Tapeten-Neulingen würden wir es weniger raten, für alle anderen gilt: Warum sich für eine Tapete entscheiden, wenn es auch zwei sein können? Dazu sollte der Raum allerdings relativ groß sein. Experten empfehlen zudem, Designs zu wählen, die entweder durch die Farbe oder das Muster eine Verbindung zueinander aufweisen.

4. Designs verbinden

Apropos Verbindung: Dieses Motto gilt generell, um ein harmonisches Gesamtbild zu kreieren. Schön ist es, wenn sich das Tapetendesign beispielsweise in Textilien widerfindet oder mit einer passenden Wandfarbe kombiniert wird. Profis greifen auch Muster von Möbelstücken, architektonische Elemente oder Materialien nochmals auf.

5. Für Mutige: Tapete all over

Tapete als Wandverkleidung – schön. Tapete als Deckenverkleidung – noch schöner! Damit das Ganze nicht zu viel wird, sollte man jedoch ein paar Dinge beachten: Am besten eine Tapete mit hellem Hintergrund wählen. Das sorgt dafür, dass die Decke nicht zu wuchtig wirkt. Außerdem darauf achten, dass Möbel, Textilien und Accessoires im Raum die Töne der Tapete aufgreifen und sich somit optisch zurücknehmen.

6. Florale Designs gehen immer

Bei floralen Designs denken Sie an biedere Blümchentapeten aus den 60er-Jahren oder psychedelische Retro-Blumen aus den 70ern? Dann sollten Sie einen Blick auf neuere Designs werfen. Mit satten Grünnuancen und holt man sich die Natur mit der Tapete ins Wohnzimmer und schafft ein erholsames Ambiente.

7. Streifen – die zeitlosen Klassiker

Schmal oder breit, in zarten Tönen oder kräftigen Farben: Streifendesigns gibt es in allen Ausführungen und passen daher in jedes Wohnzimmer. Weiterer Vorteil: Vertikale Streifen lassen einen Raum höher wirken. Perfekt wird es, wenn sie exakt die Farbtöne der Möbel aufnehmen.

8. Tapezieren ohne Grenzen

Warum um Türen herum tapezieren, wenn man sie auch mittapezieren kann? Ein gestalterischer Kniff, der auch noch für ein ruhiges Gesamtbild sorgt. Und ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon immer eine Art „unsichtbare Geheimtür“ im Wohnzimmer haben? Was für Türen gilt, gilt übrigens auch für andere architektonische Details wie Fensterlaibungen, Vorsprünge oder Nischen.

Im Tapeten-Fieber? Noch mehr Inspirationen gibt es →hier und →hier.