Curt Bauer: Eine deutsche Damastweberei, die sich treu bleibt

Adver­to­ri­al – Seit 1882 pro­du­ziert die Damast­we­be­rei Curt Bau­er luxu­riö­se Tisch- und Bett­wä­sche im säch­si­schen Ort Aue. Über ein Fami­li­en­un­ter­neh­men, sei­ne beweg­te Geschich­te und doch zeit­ge­mä­ßen Kollektionen.

Dem Mot­to „Alles eine Fra­ge der Hal­tung“ ist man hier treu geblie­ben. Curt Bau­er steht für unbe­irr­ba­ren Unter­neh­mer­geist: Sei es die Umstel­lung auf Rüs­tungs- und Kriegs­wirt­schaft im Drit­ten Reich, die Ver­staat­li­chung zu DDR-Zei­ten, die Wie­der­ver­ei­ni­gung oder auch eine Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe – stets hiel­ten die Fir­men­eig­ner an ihrer Tra­di­ti­on fest oder knüpf­ten bald mög­lichst wie­der dar­an an.

Früher und heute

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Jedem Web­vor­gang gin­gen auf­wen­di­ge Vor­be­rei­tun­gen vor­aus: Zur Her­stel­lung des Schuss­ma­te­ri­als wur­de in der Schuss-Spu­le­rei das Garn auf Spu­len gezogen.
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Eben­falls zur Web­vor­be­rei­tung gehör­te die Her­stel­lung der Kett­bäu­me in der Zettelei.
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In den sechs Sälen der Webe­rei waren frü­her rund 500 Web­stüh­le in Betrieb.
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In der Lege­rei erfolg­te dann die fina­le Waren­kon­trol­le und Auf­ma­chung zu Warenbündeln.
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In der Kon­fek­ti­on wur­den die Stof­fe in Bett- oder Tisch­wä­sche weiterverarbeitet.
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Im „Show­room“ in der Bischofstra­ße 19–21 in Ber­lin (lei­der im Krieg zer­stört, hier ein Bild vom Beginn des 20. Jahr­hun­derts) konn­ten sich Kun­den Mus­ter anschau­en und Bestel­lun­gen aufgeben.

Fleiß und Ide­en­reich­tum hat­ten der säch­si­schen Tex­til­in­dus­trie zu inter­na­tio­na­lem Renom­mee ver­hol­fen und so lag in jedem Neu­be­ginn auch wie­der die Chan­ce zur Neu­po­si­tio­nie­rung. Zu den drei Stand­bei­nen des Unter­neh­mens zäh­len heu­te neben den Heim­tex­ti­li­en auch Beklei­dungs­da­mast, der sich in West­afri­ka gro­ßer Beliebt­heit erfreut, sowie als neu­es­te Erwei­te­rung tech­ni­sche Tex­ti­li­en für die Automobilindustrie.

Heu­te ent­ste­hen die hoch­wer­ti­gen Tex­ti­li­en des in vier­ter Gene­ra­ti­on fami­li­en­geführ­ten Unter­neh­mens auf ins­ge­samt 44 Jac­quard­web­stüh­len. Ihre beson­ders dich­te Web­art garan­tiert eine beson­ders fei­ne Haptik.

Die neue Kollektion

Das tro­pi­sche Des­sin „Suni­ta“ auf Mako-Satin oder Mako-Inter­lock-Jer­sey ist Teil der Curt Bau­er Früh­jahr-Som­mer-Kol­lek­ti­on 2020 „Spi­rit of Bali“. Auf dem Baum­woll­druck sprie­ßen Fran­gi­pa­ni­blü­ten aus üppi­gem Blatt­werk her­vor. Mit Blü­ten, Flecht­mo­ti­ven, Batik­mus­tern und pracht­vol­len Orna­men­ten steht die­se ganz im Zei­chen exo­ti­scher Ein­drü­cke: „Für die­se Kol­lek­ti­on haben wir uns inten­siv mit Fär­be­tech­ni­ken aus­ein­an­der­ge­setzt, die typisch sind für den indo­ne­si­schen Raum,“ erklärt Tex­til­de­si­gne­rin Belin­da Kopf vom haus­ei­ge­nen drei­köp­fi­gen Kreativ-Team.

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Das bota­ni­sche Mus­ter „Suni­ta“ berei­chert den Urban Jungle.

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Auch Acces­soires wie das leich­te Woll­p­laid mit zehn Pro­zent Kasch­mir gehö­ren zur Kollektion

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Von Batik­mus­tern inspi­riert: Mako-Bro­kat-Damast-Bett­wä­sche „Anja­na“

www.curt-bauer.de

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