Homestory Hamptons: So modern kann ein Landhaus sein

Ein Wochen­end­haus zum gemein­sam Kochen, ent­span­nen, aber auch arbei­ten: „Ein Zuhau­se soll­te immer so ein­ge­rich­tet sein, dass es den Inter­es­sen der Bewoh­ner ent­spricht“, sagt Innen­ar­chi­tek­tin Sarah Zames. Wie schön und gut durch­dacht das aus­se­hen kann, zei­gen wir Ihnen hier. 

Am Anfang stand die Fra­ge, wie ein Land­haus für moder­ne Groß­städ­ter aus­se­hen muss. Ian Fer­gu­son, 35, der eine Krea­ti­vagen­tur für Tech-Start-Ups lei­tet, und sein heu­ti­ger Mann Ryan James Bran­dau, ein 38-jäh­ri­ger Kom­po­nist, hat­ten das Water­mill Anwe­sen in den Hamp­tons nach vie­len Jah­ren Fern­be­zie­hung für die gemein­sa­me Zeit in New York gekauft. „Wir haben uns gefragt, was ein moder­nes Land­haus eigent­lich ist.“, sagt Innen­ar­chi­tek­tin Sarah Zames, „Man kann es als for­ma­len ‚Gre­at Gats­by‘ Ort gestal­ten, also zur gro­ßen Insze­nie­rung. Oder man schlägt den Jack­son Pol­lock Weg ein: rus­ti­kal, mit natür­li­chen Materialien.“

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Ian, Ryan und Sarah wähl­ten offen­kun­dig die zwei­te Vari­an­te. Das Inte­ri­or-Kon­zept domi­nie­ren hel­le Wän­de und skan­di­na­visch geschwun­ge­ne Möbel. Damit es span­nend bleibt, sor­gen dunk­le­re Wand­ver­klei­dun­gen und Kunst­wer­ke für Kontraste.

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Der wich­tigs­te Aspekt, der trotz aller Moder­ni­tät Land­haus-Fee­ling auf­kom­men lässt, ist der exzes­si­ve Ein­satz von Holz: am Boden, für Möbel und – beson­ders gemüt­lich – für Wand­ver­klei­dun­gen, etwa im Ess­zim­mer oder einer Dach­ni­sche im obe­ren Schlafzimmer.

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Ein wei­te­res High­light im Schlaf­zim­mer, das erst beim zwei­ten Blick auf­fällt: die bei­na­he raum­ho­hen Topf-Pflan­zen, die den gedrun­ge­nen Raum – anders als man den­ken wür­de – groß­zü­gi­ger wir­ken lassen.

Der viel­leicht wich­tigs­te Ort aber ist die Küche. „Ians Vater und ich lie­ben es zu kochen. In der Stadt haben wir sehr funk­tio­na­le Küchen, aber kei­ne, in der wir als Team kochen kön­nen.“, gab Ryan gegen­über der New York Times preis. Das Ergeb­nis ist schlicht, aber lädt durch mat­te Ober­flä­chen und war­me Mate­ria­li­en wie Nuss­baum, Mar­mor oder gol­de­ne Akzen­te zum Zeit­ver­brin­gen ein.

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Eben­so an die per­sön­li­chen Bedürf­nis­se der Bewoh­ner ange­passt ist das Home­of­fice. Hier kom­po­nier­te Sarah Zames einen Raum für einen Kom­po­nis­ten. Die Schrän­ke und Abla­ge­flä­chen bie­ten genü­gend Platz für Noten­blät­ter, alle Wän­de sind dun­kel gehal­ten, Woll­stof­fe und Tep­pich brin­gen Tex­tur. Sarah Zames erklärt: „Wir haben das Home­of­fice bewusst optisch vom Rest des Hau­ses getrennt. Die Atmo­sphä­re soll­te sich beru­higt und kon­zen­triert anfühlen.“

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Die dunk­len Wän­de wie­der­ho­len sich ledig­lich in einem der Gäs­te-Schlaf­zim­mer, das bei­na­he farb­los in Schwarz-Weiß daher­kommt und doch eine unglaub­li­che Gemüt­lich­keit und Ruhe ausstrahlt.

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Far­be und har­te Kon­tras­te à la Gats­by setz­te Sarah aus­schließ­lich in den Bädern sowie dem Mini-Spa um. Wir fin­den: Gera­de das Gäs­te-WC ist ein per­fek­ter Ort für den Ein­satz stark gemus­ter­ter Tapeten.

(→ Lesen Sie hier 6 Tipps für die per­sön­li­che­re Bad-Gestaltung)

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Fest steht: Wer ein moder­nes Land­haus ein­rich­ten will, soll­te sich von Sarah bera­ten las­sen, die zwei Groß­städ­tern ein ruhi­gen Hafen bescher­te, der allein durch sei­ne Mate­ria­li­tät alles ande­re als lang­wei­lig wirkt.

Design: www.genassembly.com / Fotos: Joe Fletcher

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