6 Tipps für eine persönlichere Badgestaltung

Wenige Räume werden heute noch so langweilig und unpersönlich gestaltet wie das Bad. Im Zuge des Wellness-Wahns hat der unterschätzte Raum an Wert gewonnen – und darf sogar gemütlich sein. Hier kommen sechs Ideen für eine ungewöhnliche Gestaltung.

Mix it!

Im Buch Kaleidoscope (Gestalten) und werden gleich zwei tolle Designideen fürs Bad gezeigt. Die erste: in Form und Farbe unterschiedliche Fliesen für Wand und Boden. Dazu wurde ein eher humoristisches Bild mit Goldrahmen kombiniert, als stilistischer Bruch zum modernen Look.

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Tapete im Bad, bitte!

Was selbst in der neueren Badgestaltung noch vollkommen unterschätzt wird: gemusterte Tapeten! Gerade für kleine Räume wie Gäste-WCs eine besondere Überraschung für Besucher. Im Badezimmer selbst macht sich eine Kombination mit Holzverkleidung besonders gut, wie man sie eher aus dem britischen Raum kennt. Dabei unbedingt darauf achten, sie in einem ähnlichen Ton zu lackieren. Und keine Angst: Die meisten Hersteller führen heute Vlies-, Vinyl- oder sogar Glasfasertapeten, die sich allesamt für das feuchte Raumklima eignen und außerdem gut abwischen oder reinigen lassen.

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Einrichtungs-Beispiel in Blau mit goldenen Akzenten und Marmor von der Interiordesignerin Jenny Komeda.

Ebenso gekonnt gestaltete der US-Stardesigner Martyn Lawrence Bullard dieses Badezimmer im Hotel Californian. Gerade zur Marmorierung ist die karierte Tapete gewagt, ohne over-the-top zu sein. Passt gut dazu: altgoldene Akzente. (Hier geht’s zum Interview mit dem Designer)

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Und die Einrichterin Beata Heumann empfiehlt: „Seien Sie selbstbewusst in ihrer Einrichtung. Als Profi sagt sich das natürlich leicht, aber jeder fängt mal an. Und es lohnt sich.“ Wie man an dieser gloriosen roten Gästebad-Gestaltung sehen kann.

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Mehr Tipps von der Einrichterin lesen Sie hier.

Maßgefertigter Überbau

Das String-Regal Pocket ist ein viel gesehener Klassiker, weil es eben nicht nur schön und schlicht ist, sondern auch total flexibel. Es passt sich dem Raum an – ob man nun auf Rohputz-Wände steht oder bunter unterwegs ist. Besonders schön finden wir, dass so Ablagefläche fast bis zum Boden genutzt werden kann, ohne aber direkt draufzustehen und damit optisch Platz abzuziehen. Fazit: besonderes Schmuckstück für kleine Bäder!

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Schlichte Coolness

Eine Gestaltungsidee, die besonders zum wertigen Urban Style passt: Alle Elemente in Material und Farbe aufeinander abstimmen. In unserem Beispiel von Agape haben Armaturen, Waschbecken und Wanne die gleiche mattweiße Oberflächen-Optik (gibt’s auch in Schwarz). Dazu passt dann wieder wunderbar ein wenig Farbe. Das Design stammt von der ikonischen Patricia Urquiola.

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Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Die brillante Idee, seine Wellnessoase mit Bildern zu personalisieren, haben wir ja bereits thematisiert (man beachte dennoch die tolle Hängungs-Konstruktion unten). Was den Wohlfühl-Look komplett macht: Teppich! Wer ganz sicher gehen will, wählt eine Outdoor-Variante, gemütlicher sind aber defintiv unempfindliche Wollversionen (im Bild: Haiti von Karpeta).

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Auf die Oberfläche kommt es an

Ganz abgesehen von einer großartig wohnlichen Gestaltung, bieten einige Hersteller (wie hier Villeroy & Boch) ganz neue Lösungen an. Die schlichten Linien der Wanne geben der auffälligen Oberfläche aus handgearbeiteten Echtholzfurnieren eine Bühne. Wenn dann auch noch ein Altbau, ein Designklassiker und persönliche Accessoires dazu kommen, kann man sich schon gar nicht mehr nackt fühlen.

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