Chic und clean: 4 effektive Putz-Tipps plus designige Helfer

Das bisschen Haushalt kann so schlimm nicht sein? Wir verraten, wie Sie effektiver sauber machen und zeigen stilvolle Hilfsmittel, mit denen die Arbeit direkt ein wenig leichter von der Hand geht.

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Interiordesign: Dina Bandmann

1. Eine Grundlage schaffen

Egal ob Frühjahrsputz oder der wöchentliche Rundumschlag: Wer systematisch vorgeht, ist schneller fertig. Machen Sie sich innerlich oder auf dem Papier eine Check-Liste, was erledigt werden muss und in welcher Reihenfolge. Tipp: Auch wenn es banal klingen mag, als ersten Schritt sollte man immer aufräumen. So muss man nicht ständig Dinge von A nach B verschieben und alles ist frei für Lappen und Staubsauger.

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Aufbewahrungsboxen von Hay über Connox

2. Die richtigen Utensilien

Auch wenn sich Putzmittel und Staubwedel bei vielen von uns stapeln, braucht es für den privaten Haushalt nicht viel Equipment. Hier zeigen wir ein paar ästhetische Alternativen zu den knallfarbenen Flaschen und Kehren aus dem Drogeriemarkt.

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Vegan, natürlich abbaubar und in einer wiederverwendbaren Glasflasche kommt der Spiegel- und Glasreiniger von Kinfill.
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Stylishe Feger: Besen und Bürsten von Iris Handverk.
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Wer sagt, nachhaltig sei teuer, liegt falsch: Ein Tab von Everdrop kostet einen Euro und ergibt ein Spülmittel.
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Schnell und stilvoll fegen gelingt mit dem Kehrblech und Besen von Normann Copenhagen.
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Der wohl schönste WC-Reiniger kommt von Simple Goods. Auch er ist natürlich abbaubar, vegan und öko-zertifiziert.
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Plastik-Bürsten ade: Spül-Accessoires von Meraki

3. Putzen wie ein Profi

Die oberste Regel lautet: von oben nach unten sauber machen. Das heißt mit Lampen beginnen, dann zu Schränken, Fronten und dem Boden übergehen. Nur so wird Staub nicht erneut aufgewirbelt. Wichtig beim Staubwischen sind Bewegungen in eine Richtung, damit der Schmutz nicht verteilt, sondern entfernt wird. Bei Flecken muss übrigens nicht gleich zu Spezialreinigern gegriffen werden, da sie oft aggressiv und schlecht für die Umwelt sind. Meist reicht gründliches Wischen und Schrubben aus.

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Putz-Utensilien von Hay

4. Gar nicht so einfach: effektiv staubsaugen

Vor dem bloßen Auge verborgen verbreiten sich Staubmilbenkot, tote Hausstaubmilben und kleine Insekten auf den Oberflächen im Haus. Viele dieser Partikel lösen allergische Reaktion aus und können durch regelmäßiges Staubsaugen verringert werden. Wir haben Gem McLuckie, Mikrobiologin bei Dyson, dazu befragt und dabei überraschend viel Neues gelernt.

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Kann man beim Staubsaugen eigentlich etwas falsch machen? 

Grundsätzlich nicht, es gibt allerdings ein paar allgemeine Tipps, die es effektiver machen. So gibt langsameres Staubsaugen dem Gerät mehr Zeit den Schmutz zu entfernen, insbesondere den hartnäckigen Dreck und versteckten Staub. Auch sind verschiedene Staubsauger für die jeweiligen Bodentypen und Hausgrößen geeignet. Die Auswahl hat einen großen Einfluss darauf, wie leicht und auch schnell das Haus gereinigt werden kann.

Gibt es einen Ort, der meist vernachlässigt wird? 

Staub auf den Küchenschrank-Oberflächen oder hinter der Heizung: Er wird gerne übersehen, dabei sammelt sich dort viel davon an und wird durch Bewegung oder die warme Luft im Raum verteilt. Den Staub entweder durch einen Staubsauger mit fortschrittlichem Filtersystem oder mit einem sauberen, feuchten Tuch entfernen. 

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Der V11 ist das leistungsstärkste Modell von Dyson. Das DLS-System der Torque-Drive-Düse erkennt den Boden-Widerstand, wodurch die Saugkraft automatisch auf Teppichen und Hartböden angepasst wird. 

Apropos Filtersystem: Warum haben Dyson-Staubsauger keinen Beutel und wie bleibt der Staub trotzdem darin? 

Bei Staubsaugern mit Beuteln nimmt die Saugleistung mit zunehmendem Füllstand ab. 1978 ärgerte sich James Dyson darüber, dass der Beutel damit eine konstante Reinigungsleistung verhindert. Also entschloss er sich, ein System zu entwickeln, der besser funktioniert. Unsere Zyklon-Staubsauger nehmen den Staub auf und halten ihn in der Maschine. Durch spezielle Filter und Dichtungen stellen wir sicher, dass er nicht wieder in die Wohnung gelangt.

Wie oft sollte man überhaupt staubsaugen? 

Häufiges Staubsaugen auf großen Flächen verhindert, dass sich Schmutz ansammelt und in den Boden gestampft wird. Je mehr über die gleiche Fläche gesaugt wird, desto mehr wird sie von Schmutz und Staub befreit. Allerdings reichen zwei bis drei Mal pro Saug-Aktion aus, nach internen Untersuchungen macht alles weitere keinen großen Unterschied. Wie häufig in der Woche gesaugt werden sollte, kann man nicht verallgemeinern – es kommt immer auf die Anzahl der Personen im Haushalt und das individuelle Sauberkeitsempfinden an. Übrigens ist regelmäßiges Saugen die einfachste Form seine Teppiche zu pflegen und in Schuss zu halten. Wir empfehlen auch Matratzen, Polster und Vorhänge regelmäßig abzusaugen, da sich Staub dort festsetzt. Allerdings immer mit den vorgesehenen Aufsätzen, das gibt ein besseres Ergebnis und vermeidet Schäden. 

 Die Wohnung glänzt? Dann gibt es hier 40 Lampen für jeden Einrichtungsstil oder aktuelle Teppich-Designs und Gestaltungstipps für Wohn- und Schlafzimmer

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