Sonnenschirm, Pergola und Co. – so finden Sie den richtigen Sonnenschutz

Was unterscheidet den Markt- vom Ampelschirm und wo liegen die Vorteile vom Sonnensegel? Fünf Sonnenschutz-Ideen für Ihr Outdoor-Wohnzimmer und praktische Tipps, die Sie bedenken sollten.

Die Klassiker: Sonnenschirme

Hauptakteur in Sachen Sonnenschutz ist noch immer der Sonnenschirm – ob rund, quadratisch oder gerade für Terrassen auch rechteckig. Ideal sind Schirme, die sich mittels Dreh- oder Kippvorrichtung dem wandernden Sonnenstand und  Schattenbedürfnis anpassen lassen.

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Zu den Marktschirmen zählt auch die leicht gewölbte Form des Pagodenschirms (Weishäupl).
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In Signalrot wird der quadratische Sonnenschirm zum Gestaltungselement (Ethimo).

Der Klassiker unter den Sonnenschirmen ist der Marktschirm. Mehr Schattenfläche erzeugt allerdings ein Ampelschirm, dessen Ständer nicht wie beim Marktschirm in der Mitte steht. Wegen seiner seitlichen Aufhängung er jedoch windanfälliger und auch teurer. Kleine Faustregel für den Kauf: Der Sonnenschirm sollte so klein wie möglich und so groß wie nötig sein!

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Wer meint, Sonnenschirme seien langweilig, dem legen wir die ausgefallenen Formen des amerikanischen Labels Tucci ans Herz
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Schatten und ungestörte Sicht ermöglicht die horizontale Bespannung des „Ocean Master Max Zero Horizon Cantilever“  (Tuuci)

Für große Flächen: Sonnensegel

Sonnenschutz ganz ohne störende Ständer bietet ein Sonnensegel, vorausgesetzt es sind genug Möglichkeiten für die Befestigung vorhanden. Dann jedoch eignet es sich gerade für Außenbereiche, die großflächig beschattet werden sollen oder wo ein Schirm zu sperrig wäre. Mittlerweile gibt es quadratische, rechteckige, dreieckige und sogar trapezförmige Segel.

Wichtig ist neben der guten Befestigung ein Neigungswinkel von 30 Grad, damit sich das Wasser bei einem Regenschauer nicht auf dem Segel sammelt, sondern sofort abfließen kann. Kleiner Wermutstropfen: In Bereichen zwischen zwei Gebäuden kann sich unter einem sehr großflächigen Segel schon mal die Hitze stauen.

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Weil sie keinen Platz am Boden beanspruchen, sind Sonnensegel gerade in Nischen und zwischen Gebäuden ein praktischer Sonnenschutz. Möbel von All+

Dauerhaft: Pergola

Wer auf seiner Terrasse dauerhaft im Schatten sitzen möchte, kann über eine Holzüberdachung in Form einer Pergola nachdenken. Das wirkt optisch massiver und ist entsprechend wenig windanfällig. Auch wirkt der Outdoor-Bereich damit mehr wie eine Verlängerung des Wohnraums. Der Wechsel zwischen Holzlamellen und offenem Raum lässt nur einen Teil der Sonnenstrahlen durch und mildert deren Effekt spürbar. Unter diesem Schattenspender bleibt es angenehm luftig.

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Im Freiluftsalon regulieren Holzlamellen den Lichteinfall und dienen als Witterungsschutz für Sofas und Sessel (Samnia)
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Die Light-Version und ein schicker Mittelweg zwischen Pergola und Terrassenüberdachung ist dieses Darbet von Gandia Blasco

Für Terrassentüren und Poolhäuser: Faltstores

Wer über eine komplett zu öffnende Glasfront oder sogar ein Poolhaus mit eben solcher verfügt, weiß, dass dies zwar fließende Grenzen zwischen Drinnen und Draußen schafft, der Raum sich jedoch in geschlossenem Zustand schnell aufheizen kann. Einen guten Blend- und Sonnenschutz bieten hier individuell justierbare Faltstores, die entweder ganz geschlossen oder dem momentanen Bedarf angepasst werden können. Positiver Nebeneffekt: ein perfekter Blickschutz.

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Das Duette Wabenplissee, hier in einem Bild von Luxaflex, filtert nicht nur sanft das Licht, sondern reduziert auch die Wärmeaufnahme am Fenster

Nachhaltig: Die Gartenlaube

Wer einen grünen Daumen hat sowie die notwendige Geduld, der kann sich mit dem sicher nachhaltigsten Sonnenschutz-Modell auseinandersetzen: eine gewachsene Gartenlaube. Unter dem üppigen Grün ist es im Sommer besonders luftig und kühl. Auch Nieselregen kann eine dicht gewachsene Begrünung locker abhalten. Und zur Blütezeit wird man hier kostenfrei beduftet. Tipp: Das Geißblatt trägt im Volksmund nicht umsonst den Beinamen „Je länger, je lieber“.

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Laube oder Laubengang bieten nicht nur Sonnenschutz, sondern stellen ein dauerhaftes Element der Gartengestaltung dar. Stoffe aus der Outdoor-Kollektion „Around the World“ von Jab Anstoetz

Lesen Sie hier weitere Gestaltungstipps für genüssliche Tage auf der Terrasse.

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