Streichen oder Tapezieren?

Die Fra­ge, ob man sei­ne Wän­de strei­chen oder doch lie­ber tape­zie­ren soll­te, stellt sich immer wie­der. Fest steht: bei­des ver­leiht Räu­men Indi­vi­dua­li­tät und schafft  eine beson­de­re Atmo­sphä­re. Es folgt ein Über­blick, was jeweils dafür spricht.

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Wand­far­ben: Fla­mant / Tape­te: Gas­tón y Daniela

Streichen

  • Schnell gemacht: Wand­far­be ver­än­dert Räu­me ein­fach, aber effek­tiv, kaschiert klei­ne Schön­heits­feh­ler oder moder­ni­siert den Gesamt­ein­druck. Auch braucht man dafür kei­ne Hil­fe von einer wei­te­ren Per­son und kann schnell selbst den Pin­sel schwingen.
  • Mix it: Aus­ge­feilt wirkt eine Gestal­tung mit ver­schie­de­nen Tönen. Es ist rat­sam, dabei inner­halb einer Farb­fa­mi­lie zu blei­ben. Wer sich unsi­cher ist, fin­det in Fach­ge­schäf­ten die rich­ti­ge Unterstützung.
  • Unemp­find­lich: Je nach Finish trock­net Far­be schnell, ist leicht auf­zu­tra­gen, atmungs­ak­tiv, teil­wei­se sogar abwasch­bar und hält damit auch stär­ke­rer Bean­spru­chung stand.
  • Akzen­tu­ie­ren: Gestri­che­ne Sockel­leis­ten, Tür­rah­men oder Stu­cka­tu­ren wir­ken beson­ders ele­gant und set­zen tol­le Akzen­te, wenn sie sich von der Wand­far­be unter­schei­den. DECO-Tipp: Auch unschö­ne Ele­men­te wie Hei­zungs­kör­per wir­ken im rich­ti­gen Farb­ton plötz­lich stylish.

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Für muti­ge Maler: Nicht nur die Wän­de, son­dern auch die Decke strei­chen. Bild: Alcro
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Kom­bi­niert mit war­men Tönen wir­ken blaue Wän­de nicht mehr kühl. Hier gibt’s mehr zur Wand­ge­stal­tung mit Blau! Bild: Fritz Han­sen
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Why not? Ein­fach mal die Regal­fä­cher in ver­schie­de­nen Nuan­cen strei­chen. Bild & Far­ben: Dulux
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Auch dezen­te Far­ben bewir­ken etwas. An der Wand: Mushroom, grü­ne Leis­te: Pom­pei­an Ash, Küchen­fron­ten: Flint. Alle Far­ben von Litt­le Greene

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Auch im Bade­zim­mer soll­ten Far­ben nicht feh­len. Damit den Wän­den die Feuch­tig­keit nichts aus­macht auf das Finish ach­ten! Bild & Far­ben: Sik­kens
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Und zum Schluss noch eine aus­ge­fal­le­ne, aber sehr schö­ne Inspi­ra­ti­on von Krei­de­far­ben­her­stel­ler Annie Slo­an

Tapezieren

  • Mus­ter-Viel­falt: Ob gra­fi­sche Designs, Blu­men­wie­sen oder die Looks ver­gan­ge­ner Epo­chen – die viel­fäl­ti­ge Aus­wahl bringt Indi­vi­dua­li­tät in jeden Raum.
  • Easy come & go: Vlie­sta­pe­ten sind leicht anzu­brin­gen, weil der Kleis­ter direkt auf die Wand auf­ge­tra­gen wird. Spä­ter las­sen sie sich am Stück wie­der ablösen.
  • Effekt­voll: Mat­te oder metal­lisch glän­zen­de Ele­men­te auf Tape­ten spie­len sub­til mit dem Licht und ver­lei­hen einem Des­sin zusätz­lich Struk­tur und Tiefe.
  • Laut oder lei­se: Je nach Mus­ter und Farb­kom­bi­na­ti­on kann man auf sub­ti­le oder muti­ge Wei­se die Stim­mung in einem Raum ver­än­dern. Oft­mals reicht es aus nur eine Wand zu tape­zie­ren, um die gewünsch­te Wir­kung zu erzie­len. In die­sem Fall am bes­ten die umlie­gen­de Wand­far­be auf die Tape­te abstim­men. DECO-Tipp: Den­ken Sie über eine Tape­te an der Decke nach! Hier­für wird zwar Hil­fe vom Pro­fi benö­tigt, aber wir garan­tie­ren täg­li­che Freu­de und nei­di­sche Bli­cke von jedem Besucher.

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Star­ke Mus­ter las­sen sich ele­gant zäh­men, indem man sie in Stuck­rah­men ein­fasst. Die Kür: Jene in einer pas­sen­den Far­be strei­chen. Meis­ter­haft umge­setzt wur­de das Prin­zip hier mit Tape­te Lilac von Cole and Son.
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Ähn­li­ches Prin­zip, ganz ande­re Wir­kung: Gera­de Nischen, Sockel und Co. kön­nen durch Tape­ten ele­gant her­vor­ge­ho­ben wer­den. Hier Motiv Chris­ti­an von Sandberg
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Bei­na­he wie gemalt wirkt Delove von Wall & decò
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Kutai von Romo hat eine leich­te Prä­gung und wirkt dadurch bei­na­he textil
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Beim Blick auf Design Free Spi­rit von Case­lio fällt die Arbeit gleich leichter
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Auch in Küche oder Bad kön­nen Tape­ten dank spe­zi­el­len Finis­hes ein­ge­setzt wer­den. Hier: Apple von Mor­ris & Co.
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Aus­ge­fal­le­ne Moti­ve eig­nen sich beson­ders gut für eine ein­zel­ne Wand. Tape­te: Ani­mal Gla­de von Osbor­ne & Little
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Metal­lisch schim­mern­de Tape­ten, wie Lotus von Far­row & Ball, brin­gen Extra­va­ganz in den Raum und spie­len auf schöns­te Wei­se mit ein­fal­len­dem Licht
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Es braucht nicht immer Wän­de, um Räu­me zu tren­nen. Auch mit Tape­ten gelingt die Abgren­zung auf stil­vol­le Wei­se, wie hier mit Wand­ver­klei­ung Pop von Élitis
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