Nie wieder verwelkte Rosen, Blütenstaubflecken oder abgestandenes Wasser, denn: Die Trockenblume hat Dauerblütezeit! Was genau diese Art der floralen Deko so attraktiv macht und worauf man bei der Pflege und beim Dekorieren achten sollte, sagen wir im Folgenden ganz unverblümt.

Influencer und Pflanzenfans in Paris haben sich schon vor längerem in die Ästhetik von Trockenblumen verliebt. Jetzt entfalten die durchaus farbenfrohen Exemplare – vom Artischockenstiel bis zum üppigen Hortensienstrauß – ihre Schönheit auch in unserem Zuhause. Allerdings machen sie nicht nur da von sich reden: Mittlerweile tanzen die vielfältigen Bouquets sogar auch auf ziemlich vielen Hochzeiten!

Boho Midnight Wedding Bouquet von The Artisan Dried Flower Company

Eine ganz schön trockene Angelegenheit

Die medizinische Wirkung von getrocknetem Lavendel ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Dass er in diesem Zustand, als Lavendelbund in der Vase oder über Kopf an der Tür hängend, auch dem Auge wohltut, war zu Beginn sicherlich nur ein hübscher Nebeneffekt. Heutzutage steht die Experimentierfreude im Vordergrund. Prinzipiell gilt, dass „alle trockenheitstoleranten Gartenpflanzen […] und auch im Blumenladen oder Supermarkt gekaufte frische Blumen […] zum Trocknen“ geeignet sind, so Carolyn Dunster in ihrem Buch Trockenblumen.

Lavendelfeld der Bio-Gärtnerei Op Beemster Klei. Bild: Bloomon
Getrocknete Blumenauswahl für die Kollektion bloomon x Van Gogh Museum
Flowerstone Eternal Blush von Bloomon mit getrocknetem Lavendel

Trockenblumen vs. frische Pflanzen 

Natürlich macht ein frischer Blumenstrauß gute Laune. Aber, die Freude ist leider zeitlich limitiert. Diese Tatsache liefert bereits den ersten Pluspunkt für die trockene Variante: Das Bouquet hält mit der richtigen Pflege (sanftes Staubabpinseln, Aufsprühen einer dünnen Klarlackschicht, Vermeidung von direktem Sonnenlicht, möglichst „sicherer“ und trockener Platz) unendlich lang. Wer ein bisschen Abwechslung möchte, kann immer wieder einzelne Stiele – durchaus auch mit frischen Blumen – austauschen und so einen neuen Look kreieren. Außerdem sind Trockenblumen an keine Saison gebunden und überleben jeden Urlaub. 

Viel Raum für Trockenblumenliebe

Getrocknete Pflanzen gehören nur in die Küche? Von wegen! Die kleinen und großen Arrangements dürfen in allen Zimmern ihre Geschichte erzählen. Aufgrund ihrer vielfältigen Optik hinsichtlich Farbe, Form und Art können sie vielfältig gestylt werden. Ein weiterer Vorteil: Vasen, die sonst vielleicht nur unregelmäßig zum Einsatz kommen, haben eine gute Chance auf eine dauerhafte Präsenz in Ihrem Zuhause.

Edit Napoli | Milla Novo
Brdr. Krüger | Michael Rygaard
Homestory Lena Rasch: Warum die Floristin bei Trockenblumen aufblüht. Bild: Monica Spezia
Suessholz | Lilly Karsten Photography

Blühende Fantasie

Der Komposition von Trockenblumen sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Die Möglichkeiten gehen weit über den Strauß hinaus. Ob als Kranz, „krümelige“ Tischdeko, als laminiertes Lesezeichen oder hinter Glas, sobald der Trockenvorgang (z.B. hängend, gepresst, in der Vase, im Sand oder durch Wärme) abgeschlossen ist, kann es mit dem kreativen Arrangieren und Dekorieren losgehen.

Geschenke für die Ewigkeit

Hübsch verpackt sind getrocknete Blumen zu jeder Jahreszeit ein tolles, nachhaltiges Geschenk. Häufig bieten Online Shops gleich die passende Vase mit zum Blumenkauf an. 

The Elegant von Colvin – auf Wunsch mit Vase

Kein Trockenblumenartikel ohne Pampasgrasbericht →hier geht’s direkt zum Deko-Guide! 

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